Franz Grieser

Mein Name ist Franz Grieser, Jahrgang 1962.

  • Ich begleite als Coach und Gestalttherapeut Menschen, die gerade in einer schwierigen Situation oder im Umbruch stecken.
  • Mein Spezialgebiet ist Aufschieberitis. Dazu habe ich ein Coaching- und Seminarkonzept entwickelt, mit dem selbst hartnäckige Aufschieber ins Tun kommen und zu Ende bringen, was sie begonnen haben.
  • Außerdem unterstütze ich Menschen dabei, Blockaden zu lösen und Zweifel oder Ängste zu überwinden.

Bei allem, was ich tue, geht es um persönliche Veränderung und zwar um nachhaltige Veränderung.


„Was ist, darf sein.
Was sein darf, verändert sich.“*

Nachhaltige Veränderung geht nicht mit Druck, nicht über Willenskraft oder Anstrengung und auch nur selten allein über Einsicht.

Tiefgreifende Veränderung geht nur über Selbstakzeptanz. Erst wenn wir uns so akzeptieren, wie wir sind – mit all dem, was wir an uns nicht mögen -, erst dann geschieht Veränderung.

Das nennt man das Paradox der Veränderung, und das ist eine der Grundlagen der Humanistischen Psychologie. Der Psychotherapeut Carl Rogers hat das einmal so ausgedrückt:

„Wenn ich mich so akzeptiere, wie ich bin, dann verändere ich mich.“

Selbstakzeptanz bedeutet: zu lernen, mit sich selbst im Reinen zu sein. Das ist vielen von uns nicht in die Wiege gelegt, das haben wir auch in der Kindheit nicht gelernt. Aber wir können es als Erwachsene immer noch lernen.

Selbstakzeptanz ist aus meiner Sicht die Grundlage für Selbstbewusstsein. Wenn ich lerne, mich so zu akzeptieren, wie ich bin, wirkt sich das positiv auf mein Selbstwertgefühl aus.

Und dann ist Veränderung im Innen und im Außen nicht mehr schwer.


Zweigleisiges Vorgehen

Deshalb gehe beim Coaching bzw. der therapeutischen Begleitung zweigleisig vor:

  • Wir arbeiten mit Coaching- und gestalttherapeutischen Methoden an dem Anliegen.
  • Parallel arbeiten wir daran, die Selbstakzeptanz zu stärken.

Das wirkt zunächst einmal wie ein Widerspruch in sich: „Ich lasse mich so sein, wie ich bin. Und ich verändere mein Verhalten.“

Es ist aber kein Widerspruch. Denn das alte Verhalten passt nicht (mehr) zu der Person, die du bist bzw. sein willst. Wenn du in der Lage bist, dich so sein zu lassen, wie du bist, ist das alte, unerwünschte Verhalten nicht mehr nötig oder nicht mehr passend. Dann ist es nicht mehr schwer, es loszulassen.

* Das Zitat „Was ist, darf sein. Was sein darf, verändert sich.“ stammt vom Gestalttherapeuten Werner Bock, einem meiner Lehrer.